Rettungsdienst

im Auftrag des Landkreises Gifhorn

Träger des Rettungsdienstes ist der Landkreis Gifhorn. Er kann den Rettungsdienst selbst durchführen oder Dritte mit der Durchführung beauftragen. Beauftragte können  Feuerwehr, Wohlfahrtsverbände oder private Anbieter sein.

Der DRK Kreisverband unterhält Rettungswachen in Gifhorn, Meine, Ahnsen, Knesebeck und Wittingen. Insgesamt sind im Rettungsdienst 67 hauptamtliche Mitarbeiter und FSJler beschäftigt.

Die größte DRK-Wache befindet sich in Gifhorn. Praktikanteneinsätze sind in dieser anerkannten Lehrrettungswache möglich.

Rettungstransportwagen (RTW) sind für Transport und Versorgung lebensbedrohlich erkrankter oder verletzter Patienten ausgerüstet.
Krankentransportwagen (KTW) dienen der Beförderung von Patienten, die fachlich betreut werden müssen. 
Als Mehrzweckfahrzeug (MZF) bezeichnet man einen Krankentransportwagen, der sowohl zur Notfallrettung, als auch zum Krankentransport eingesetzt wird.

Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) sind mit Medizintechnik und Medikamenten ausgestattet und bringen den Notarzt zum Notfallort. Dort treffen Rettungs- und Notarztwagen zusammen. Der Rettungswagen nimmt den Patienten auf. Dieses System hat den Vorteil, dass der Notarzt schnell andere Notfallorte anfahren kann.
 
Die Gebühren für die Einsätze und Krankentransporte werden zwischen Krankenkassen und Landkreis ausgehandelt und von den Beauftragten in Rechnung gestellt. Einen Teil der Einsatzgebühren erhält der Landkreis, der die Leitstelle für den Rettungsdienst unterhält. Die Leitstelle empfängt die Notrufe, veranlasst die Rettungseinsätze und vergibt die Krankentransporte.

Unser Rettungsdienst ist seit 2012 nach dem KTQ-Verfahren zertifiziert. Dieses Verfahren baut auf das seit 2005 implementierte Qualitätsmanagementsystem nach DIN-EN-ISO auf.

Im Landkreis Gifhorn gibt es neben dem DRK die Rettungsdienst GmbH Haerting in Brome und die Firma Peesel in Hankensbüttel.