Fackellauf nach Solferino: Wir setzen ein Zeichen für Menschlichkeit
Der Fackellauf erinnert an das Jahr 1859, als der Schweizer Henry Dunant Zeuge der Schlacht von Solferino wurde. Tausende verletzte Soldaten blieben unversorgt zurück. Dunant organisierte gemeinsam mit der Zivilbevölkerung Hilfe – unabhängig von Herkunft oder Uniform. Aus diesem humanitären Gedanken heraus entstand die weltweite Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, deren Werte bis heute unser Handeln prägen.
Start bei den SchulsanitäterInnen
Im Landkreis Gifhorn begann der Fackellauf mit der Übergabe an die SchulsanitäterInnen des Gymnasiums Hankensbüttel. Ihr Engagement steht beispielhaft für gelebte Menschlichkeit und zeigt, wie früh junge Menschen Verantwortung übernehmen können – ganz im Sinne der Rotkreuzidee.
Mit der Fackel durch die Gifhorner Innenstadt
Anschließend machte sich die Fackel auf den Weg zur DRK Kita Gifhorn Nord. Gemeinsam mit den Kindern ging es auf einen besonderen Spaziergang durch die Gifhorner Fußgängerzone. So wurden die Werte des Roten Kreuzes auch im öffentlichen Raum sichtbar – getragen von den Jüngsten unserer Gemeinschaft.
Übergabe im DRK Forum und Bootsfahrten auf dem Tankumsee
Der nächste Halt war das DRK Forum, wo die Fackel an das Jugendrotkreuz und die DRK Wasserwacht übergeben wurde. Ein besonderer Höhepunkt des Tages war eine Fahrt mit dem Rettungsboot über den Tankumsee, die den Gemeinschaftsgedanken des Fackellaufs eindrucksvoll unterstrich.
Weiter auf dem Weg nach Solferino
Am 29. April 2026 wurde die Fackel schließlich an den DRK‑Kreisverband Hannover weitergetragen. Gemeinsam setzen die Rotkreuzgliederungen entlang der Strecke ein sichtbares Zeichen für Menschlichkeit, Hilfe und Solidarität – Werte, die heute aktueller sind denn je.