Donauschwimmen 2026: Wasserwacht Gifhorn trotzt eisigen Temperaturen

Auch in diesem Jahr wagten sich Ende Januar wieder zahlreiche Wassersportbegeisterte in die kalten Fluten der Donau. Das Neuburger Donauschwimmen – Europas größte Winter-Schwimmveranstaltung – lockte erneut mehrere tausend ZuschauerInnen an das Ufer.

Rund 2.000 Teilnehmende aus Deutschland und ganz Europa stürzten sich in das eiskalte Wasser, um Teil dieses außergewöhnlichen Ereignisses zu sein.

Mit dabei: die Wasserwacht der Bereitschaft Gifhorn. Zwölf SchwimmerInnen bewältigten die rund vier Kilometer lange Strecke von der Staustufe Bittenbrunn bis zum Ruderclub Neuburg. Die historische Altstadtkulisse bot dabei eine eindrucksvolle Atmosphäre. Viele Teilnehmende gingen in kreativen Kostümen oder mit liebevoll gestalteten Wassergefährten an den Start – ein farbenfroher Anblick, der das Donauschwimmen jedes Jahr zu einem besonderen Erlebnis macht.

Neben der sportlichen Herausforderung spielte auch das Gemeinschaftserlebnis eine große Rolle. Die Gifhorner Gruppe verbrachte gemeinsam das Wochenende in Neuburg, erkundete die Altstadt, genoss ein gemeinsames Abendessen und übernachtete traditionell in einer Turnhalle auf Feldbetten. Ein Höhepunkt des Wochenendes war der festliche Abschlussball, zu dem die SchwimmerInnen in fantasievollen Kostümen zusammenkamen.

Was 1970 als spontaner Kälte-Test von acht Mitgliedern der Wasserwacht Neuburg begann, hat sich längst zu einer europaweit bekannten Großveranstaltung entwickelt.

Die Wasserwacht der Bereitschaft Gifhorn:

Die Wasserwacht der Bereitschaft Gifhorn ist ein zentraler Bestandteil des Katastrophenschutzes im Landkreis. Sie stellt eine professionelle Wasserrettungsgruppe mit speziell ausgebildeten WasserretterInnen sowie Einsatztauchern. Diese werden regelmäßig zu Einsätzen an Seen, Flüssen und Kanälen alarmiert – auch überregional.

Für die Einsatzbewältigung ist eine enge Zusammenarbeit mit anderen Organisationen essenziell. Die Gifhorner Wasserwacht kooperiert unter anderem mit den DRK-Wasserwachten, der DLRG, den örtlichen Feuerwehren sowie dem Tauchsportclub Hibaru.